Advent 2025

24 Stimmen erzählen Advent

 

Dieses Jahr gestalten wir für unsere Gemeinde einen digitalen Adventskalender auf unserem Instagram-Account @evangelisch.in.balve unter dem Motto: „24 STIMMEN ERZÄHLEN ADVENT“. Für jeden Tag im Advent wollen wir eine andere Person aus unserer Gemeinde vorstellen, die eine persönliche Antwort auf eine besondere Frage rund um Advent und Weihnachten gibt. Auch an dieser Stelle könnt ihr die Impulse nachlesen. Ein großes Dankeschön unserer Presbyterin Julia Schneider für die Organisation.

 

* 24

Welche Kindheitserinnerung an Weihnachten zaubert dir bis heute ein Lächeln ins Gesicht?
Mir zaubert bis heute ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran zurückdenke, wie mein Papa mich und meine Geschwister auf dem Schlitten zum Weihnachtsgottesdienst gezogen hat.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und dass niemand alleine ist.

Ich bin Luis Gerrietzen, 21 Jahre alt. Ich helfe älteren Gemeindemitgliedern im Alltag, z. B. im Garten oder beim Schneeschieben.

* 23

Mit wem verbringst du Weihnachten am Liebsten und warum?
Hast du eine besondere Tradition an Weihnachten, die jedes Jahr gleich ist?
Also bei uns ist die Weihnachtszeit jedes Jahr dasselbe: Einen Tag vor Weihnachten wird der Baum reingeholt und geschmückt. Abends wird dann draußen mit Freunden und Nachbarn Grünkohl gekocht und einfach die Weihnachtsstimmung genossen. Die Tradition gibt es schon seit meiner Geburt und wurde früher eingeführt. Sie gibt mir immer noch das kleine Fünkchen, das mir an Weihnachtsstimmung und Geborgenheit fehlt.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir für unsere Gemeinde eine gesegnete und schöne Weihnachtszeit.

Ich bin Lotti und aktiv in der Homezone sowie in der Arbeit mit den Konfis.

* 22

Mit wem verbringst du Weihnachten am Liebsten und warum?
Am liebsten mit meinem Mann, unserem Sohn und seiner Freundin. Ohne den Arbeitsdruck einfach nur zusammen sein, Spiele spielen, erzählen und das Essen genießen. Es ist die einzige Zeit im Jahr, in der die Arbeit einmal vollständig ruht und man sich ganz aufeinander einlassen kann.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Für uns alle wünsche ich Frieden, ein respektvolles Miteinander, Zusammenhalt zwischen den Generationen und ein Festhalten an den Werten, die Jesus vorgelebt hat.

Ich bin Silke Hoppe, 58 Jahre alt. Im Presbyterium bin ich zuständig für Finanzen und
Bau.

* 21

Wenn Weihnachten ein Symbol hätte – welches würdest du wählen?
Die Hände, die alle Sterne auffangen. Geborgen in Gottes Hand … Darüber der helle Stern, der die Geburt Jesu symbolisiert. Wir sind alle behütet und beschützt.

 

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Die gelebte Ökumene beibehalten und weiter vorantreiben.


Ich bin Astrid und 51 Jahre alt. Ich leite den Frauenkreis „Sonnenblume“ und helfe gerne in der Küche bei Kirche Kunterbunt.

* 20

Wie würdest du Weihnachten jemandem erklären, der das Fest gar nicht kennt? 
Weihnachten ist ein Fest, das im Christentum gefeiert wird. Es erinnert an die Geburt Jesu. Die meisten Leute gehen an Weihnachten in die Kirche und schauen sich ein Krippenspiel an. Danach kommt man nach Hause und isst eine gemütliche Mahlzeit, zum Beispiel einen Braten oder eine Gans, mit der Familie. Anschließend geht man meistens ins Wohnzimmer, wo der geschmückte Weihnachtsbaum steht. Dann gibt es für die Kinder Geschenke, und nach dem Auspacken verbringt man noch eine schöne gemeinsame Zeit.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Eine schöne Weihnachtszeit für alle.

Ich bin Mick Jaske, 14 Jahre alt und arbeite mit den Konfis und in der HomeZone.

* 19

Welche Verantwortung ergibt sich aus der Weihnachtsbotschaft für unser tägliches Leben?
Gott ist Liebe. An Weihnachten macht der große Gott sich ganz klein und kommt als Baby in die Welt. Gottes Liebe, mitten unter uns. Jesus. Er zeigt uns, wie es geht - den Nächsten lieben: auf einander achten, einander trösten und füreinander da sein. Den anderen auch mal aushalten, wenn es schwierig wird. 
Unsere Verantwortung ist es, diese Liebe weiterzugeben. Jeden Tag ein bisschen…

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir für unsere Gemeinde und die Gemeinschaft in Balve, dass wir es immer wieder ausprobieren und einüben: in Liebe einander begegnen.

Ich bin Doreen Wahl  und 44 Jahre alt. Ich bin die Jugendreferentin unserer Gemeinde und in erster Linie zuständig für Kinder- Jugend- und Familienarbeit.

* 18

Wie feierst du Weihnachten?
Da ich drei Kinder habe, werden die Tage aufgeteilt. Der zweite Weihnachtstag wird mir „allen“ bei mir gefeiert.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ein Miteinander mit Jung und Alt.

Ich bin Marianne Assmann, 85 Jahre alt. Dem Alter entsprechend nehme ich nur noch an Angeboten teil.

* 17

Was macht Weihnachten zu einem Fest der Liebe?
Für mich ist Weihnachten das Fest der Liebe, weil es uns daran erinnert, dass wir nicht allein sind. Die Geburt Jesu zeigt, dass Gott zu uns kommt, mitten in unser Leben, mit Nähe, Trost und Hoffnung.
Aber Weihnachten ist nicht nur Gottes Liebe, es ist auch die Zeit, in der wir Liebe weitergeben: ein Lächeln, ein gutes Wort, eine helfende Hand. ✨
Es sind diese kleinen Gesten, die unsere Welt heller machen und die uns selbst spüren lassen, wie wertvoll menschliche Nähe und Zuwendung ist. Weihnachten verbindet uns mit Gott und mit der Hoffnung auf Frieden und Geborgenheit. ❤

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Dass wir Liebe, Hoffnung und Gemeinschaft spüren und füreinander da sind.

Ich bin Mia Forte, 18 Jahre alt. Ich bin in der Konfi-Arbeit von Balve/Deilinghofen tätig und nehme außerhalb davon an Angeboten und Aktionen teil, bei denen Jugendliche Gemeinschaft erleben und ihren Glauben entdecken können. Dazu bin ich Mitglied der Homezone.

* 16

Gibt es eine besondere Erinnerung an Weihnachten, die dich bis heute begleitet?
Einmal war an Heiligabend meine ganze Familie bei uns zu Hause. Normalerweise feiern wir erst am ersten Weihnachtstag, aber an diesem Abend waren wirklich alle da – das war etwas ganz Besonderes. Das Haus war voller Lachen, Gespräche und Wärme – diese Erinnerung bleibt mir bis heute im Herzen.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich Menschen geborgen fühlen – egal, wie sie glauben oder wo sie im Leben stehen.

Ich bin Julia Schneider, 18 Jahre alt, Jugendmitarbeiterin und Presbyterin in Balve.

* 15

Was ist für dich die wichtigste Botschaft der Weihnachtsgeschichte?
Im Dezember 2008 bekam mein Vater die Ddiagnose Krebs im Endstadium. Es warf uns erstmal ziemlich aus der Bahn. Dass der Abschied in der Adventszeit begann, war dann mehr Trost als Last. Jesus ist auf die Erde gekommen um zu retten. Das ist für mich die wichtigste Botschaft von Weihnachten. Es gibt eine lebendige Hoffnung. Das Leben hier ist nur ein Vorspiel. Das echte Leben kommt noch. Gott lässt uns nicht allein in der Dunkelheit der Welt. Er verwandelt meine Traurigkeit in Freude. Diese Freude, kann mir nichts und niemand nehmen! „Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Eure Güte lasst kund sein allen Menschen. Der Herr ist nahe!“ (Philipper 4,4)

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir eine Gemeinde, die zusammenhält. Die Gottes Botschaft der Liebe weiterträgt. Eine Gemeinde, die darauf vertraut, dass Gott uns gibt, was wir brauchen, und diese Gaben gerne teilt. Ich wünsche mir, dass wir Menschen mit offenen Armen empfangen und nicht ausgrenzen.

Ich bin Klaudia Botschar, 64 Jahre alt und engagiere mich als Prädikantin und in der Frauenhilfe.

* 14

Wo siehst du die Aufgabe der Kirche an Weihnachten?
Welche drei Worte fassen für dich Weihnachten am besten zusammen – und warum?
Für mich stehen Weihnachten und die Weihnachtszeit für Familie, Zusammenhalt, Frieden und
Geborgenheit und das Beisammensein mit Freunden und Familie.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Mehr Aktivitäten für Jugendliche und mehr ehrenamtliche Helfer für manche Projekte.

Ich bin 51 Jahre alt und Mitglied der Sonnenblumengruppe unserer Gemeinde.

* 13

Wo siehst du die Aufgabe der Kirche an Weihnachten?
Ich denke, die Kirche(n) sollten zu Weihnachten zwei Ziele verfolgen: Zum einen dem derzeit gängigen Mainstream aus „Jingle Bells“, Glühwein, Geschenken und Kommerz einen Gegenpol entgegensetzen. Nicht falsch verstehen, auch ich mag Geselligkeit sehr gern, aber oft steht
dies im Vordergrund.

Denn was feiern wir Weihnachten eigentlich?
Wir feiern die Geburt Jesu und damit den Beginn einer Reise, die über sein Wirken in der Welt, sein Sterben und letztlich zu seiner Auferstehung führt. Das zu vermitteln ist meines Erachtens eine der Hauptaufgaben der Kirche(n).

Genauso wichtig ist aber auch deren zweite Aufgabe: Menschen allgemein, aber besonders denen, deren Weihnachten nicht so kuschelig und heimelig ist, weil sie traurig, krank, einsam sind oder aus anderen Gründen belastet sind oder am Rande der Gesellschaft stehen, einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie sich sicher und angenommen fühlen und sich öffnen können.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir, dass sich im kommenden Jahr mehr Menschen zu unseren Gottesdiensten
einladen lassen und liebe Menschen für die Mitarbeit im Presbyterium gefunden werden.

Ich bin Lars Beuter, 53 Jahre alt. Ich bin Vorsitzender des Presbyteriums und außerdem im
Vorstand des Fördervereins tätig.

* 12

Wie erlebst du die Dunkelheit und das Licht in dieser Jahreszeit?
Um Licht in die winterliche und weihnachtliche Zeit zu bringen, helfen oft schon ganz einfache Dinge: eine Kerze, ein heißer Tee oder gute Musik – vorzugsweise Weihnachtslieder. 😊 Eine andere Möglichkeit, ganz ohne etwas Materielles, ist es, Menschen eine Freude zu machen. Ein kurzes Kompliment, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit oder ein freundliches Lächeln reichen schon aus. So bringt man Licht zu seinen Mitmenschen. Sind Menschen dadurch mit Glück erfüllt, geben sie dieses Gefühl weiter – schenken anderen ein Lächeln, heißen sie willkommen und bringen ein Leuchten in die Herzen. So wird das Licht in die dunkle Jahreszeit getragen!

Mein Wunsch für Balve oder die Gemeinde:
Dass für jeden ein Raum entsteht, in dem man sich wohlfühlen kann – ohne Ausgrenzung, Vorurteile oder Egoismus. Jeder soll mit offenen Armen empfangen werden und sich wie zu Hause fühlen.

Ich bin Mara Jaske, 18 Jahre alt, Mitglied der Homezone und engagiere mich häufig in Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen.

* 11

Gibt es einen Bibelvers, der für dich in der Adventszeit wichtig ist und warum?
Lukas 2,10: „Aber der Engel sagte: Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk!“ Im Winter finde ich es immer so dunkel, und vorallem in der Vorweihnachtszeit ist es oft stressig. Aber Gott verspricht uns, dass wir in all dem Chaos und all dem Stress keine Angst haben müssen. Das macht mir sehr viel Mut und ich kann mich so mehr auf Weihnachten freuen.


Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve
Gesundheit für alle und eine gesegnete Weihnachtszeit.


Ich bin Julie Wahl und 16 Jahre alt. Ich helfe bei der Konfiarbeit und der Kirche Kunterbunt.

* 10

Wie erlebst du die Nähe Gottes in der Adventszeit und an Weihnachten?
In der Adventszeit spüre ich Gott vor allem in den kleinen, ruhigen Momenten. Wenn ich eine Kerze anzünde und es plötzlich still wird, fühlt sich alles irgendwie friedlicher an. Auch wenn ich Musik höre oder mit Freunden Plätzchen backe, habe ich manchmal das Gefühl, dass da mehr ist als nur der Alltag. Und wenn jemand einfach nett zu mir ist oder ich merke, dass ich trotz Stress nicht allein bin, erinnert mich das an Gottes Nähe. Es ist nichts Lautes, eher etwas Leises, das trotzdem gut tut. An Weihnachten spüre ich Gottes Anwesenheit noch mehr. Nicht nur beim Weichnachtsgottesdienst in der Kirche, sondern auch beim gemeinsamen Weihnachtsessen mit der Familie.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve
Ich wünsche mir, dass wir so ein starkes Team bleiben wie jetzt und dass wir mit Gott wachsen und stärker werden.

Ich bin Marlene Forte und 14 Jahre alt. Ich gehöre zum Konfi-Team
in Deilinghofen und Balve. 

* 9

Wo können wir Hoffnungsträger in unserer Umgebung sein?
Wir alle können auf vielfältige Weise Hoffnungsträger für Menschen in unserer Umgebung sein – jeder einzelne von uns – indem wir auf unsere Mitmenschen achten.

Mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen und die Probleme unserer Mitmenschen wahrnehmen; Solidarität, Hilf- und Gesprächsbereitschaft zeigen – darauf kommt es an! Hören, sehen, mitfühlen, reagieren und helfen, wo es Not tut und möglich ist. Jesus sagte: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Wer das beherzigt, der wird erfahren, dass sich Nächstenliebe lohnt und man ganz viel zurückbekommt.

Auch ich kann hier eine kleine Geschichte beitragen, und erzählen, wie meine Nachbarn Hoffnungsträger für mich und meinen Mann wurden:

Es war an Heiligabend 2022. Ich hatte Corona, lag mit über 40° Fieber in einem Raum mit Bad in unserem Kellergeschoss – allein, ohne persönlichen Kontakt zu meinem Mann und der übrigen Familie. Ab und zu eine kurze Frage durch die Tür oder übers Telefon, ob ich noch etwas zu essen, zu trinken oder Medizin benötige. Corona - ausgerechnet an Weihnachten! Es gab in diesem Jahr keinen geschmückten Tannenbaum, die Familie würde wieder nicht zusammen sein, Kirchgang war unmöglich und an Essen kochen war für mich nicht zu denken! Ich hatte ehrlich gesagt auch keine Kraft, mich mit dem Gedanken an ein Weihnachtsessen zu beschäftigen. Ich glühte, mir tat alles weh und die ganze Situation war irgendwie unwirklich. Durch die Tür hatte mein Mann mir versichert, dass er schon nicht verhungern würde. Vorräte wären ja genug vorhanden und ein einfaches Essen täte es auch. Schlimmer empfand auch er die Einsamkeit – allein an Heiligabend, ohne beleuchteten Tannenbaum, ohne Familie, ohne Weihnachtsliedersingen, ohne spürbare Liebe – nur mit dem Fernseher. Gemütlich und liebevoll ist anders!

Doch plötzlich - pünktlich um 18.30 Uhr – unserer traditionellen Weihnachtsessenszeit – klopfte es an die Tür. Ich quälte mich aus dem Bett, öffnete die Tür und staunte: Da stand ein Tablett auf dem Boden mit einem 3-Gänge-Menue, dass unsere Nachbarn vorbeigebracht hatten. Mein Mann hatte es liebevoll mit einem kleinen Glas Wein angerichtet und mit brennenden Kerzen dekoriert. Unsere Nachbarn hatten zufällig mitbekommen, dass ich Corona hatte und hatten sich Sorgen gemacht, ob wir denn am Heiligen Abend auch gut versorgt wären.

Es war für uns so schön, dass unsere Mitmenschen sich Gedanken machten und halfen - ein wunderbares Zeichen von Nächstenliebe. Mir wurde warm ums Herz und ich fühlte Gottes Liebe und Nähe ganz deutlich. Ein warmes Gefühl machte sich in mir breit, ja und die Hoffnung, dass doch ein bisschen Weihnachten da ist für uns, dass das Licht der Welt und Gottes Liebe durch diese Geste auch zu uns gekommen war und sichtbar wurde. Alles war heller geworden, auch meine Gedanken waren nicht mehr so trist. Dieses Weihnachten wird uns immer in schöner Erinnerung bleiben, denn das unerwartete Weihnachtsessen unserer lieben Nachbarn war das schönste Geschenk, das ich mir hätte denken können. Es holte mich aus meiner Einsamkeit, gab mir Hoffnung und Zuversicht und schmeckte auch noch vorzüglich. Unser ganzer Dank gilt diesen
wunderbaren Menschen, auf die wir zählen können, wenn es uns nicht gut geht – Hoffnungsträger eben!

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir, dass wir als Balver zusammenhalten und im Sinne der Nächstenliebe offene Augen und Ohren für unsere Mitmenschen haben, so wie Jesus es uns in seiner frohen Botschaft vermittelt. 

Ich bin Jutta Wilmes, 59 Jahre alt, und arbeite in der evangelischen Kirchengemeinde Balve als ehrenamtliche Mitarbeiterin gerne überall da mit, wo eine helfende Hand benötigt wird.

* 8

Wenn du dem Christkind einen Brief schreiben könntest - was stünde drin?
Liebes Christkind, ich wünsche mir, dass du der Menschheit die Herzen öffnest und Liebe und Frieden schickst.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir für Balve ein gutes Miteinander.

Ich bin Brigitte Cordes, 62 Jahre alt, und bin Mitglied in der Frauenhilfe.

* 7

Wo siehst du in deinem Alltag kleine Weihnachtswunder?
Es gibt so viele kleine Wunder – man muss nur hinschauen und auf sie achten. Mit kleinen und
netten Gesten kann man anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ein friedliches Miteinander, und ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

Ich bin Birgit Hoppmann, 51 Jahre alt, und aktiv in der Sonnenblume.

* 6

Wenn du der Nikolas wärst, was würdest du in den Stiefel der Menschen legen?
Ich würde Symbole für eine friedvolle und fröhlich gestimmte Zeit wählen:
• 🌱 Blumenzwiebeln, die im Frühling für Wachstum und neues Leben
stehen
• 💃 Eine CD mit Tanzmusik, die schwungvolle Freude hervorlockt
• 😀 Einen kleinen Beutel mit bunten Smileys, die gute Laune schenken
• 📖 Ein Büchlein mit Friedensgebeten aus allen monotheistischen
Religionen
• 🩹 Ein kleines Notfallkästchen mit Verband und Pflastern, um helfen
und trösten zu können

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich hoffe auf eine friedliche und besinnliche Zeit. Darüber hinaus wünsche ich
mir von Herzen eine Verbesserung der Situationen in umkämpften Gebieten, deren Einwohner
auch bei uns Zuflucht gesucht haben.

Ich bin Angelika Heinrich-Grafenkamp und die Initiatorin des Cafés Regenbogen.

* 5

Wie schmückst du dein Zuhause in der Advents- und Weihnachtszeit?
Mit vielen Weihnachtsgestecken, besonders mit einer Weihnachtskirche, die es
schon seit vielen Jahren gibt. Sie stammt aus Werdohl und erfreut uns jedes Jahr
aufs Neue – ebenso wie eine Pyramide.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Dass die Kirchengemeinde weiter wächst.

Ich bin Marie-Luise Kaiser, 81 Jahre alt, und Mitarbeiterin in der Frauenhilfe.

* 4

Wie gehst du in der oft stressigen Adventszeit mit Ruhe und Besinnung um?
In unserem hektischen Alltag fehlt uns oft die Nähe und Geborgenheit in der Gemeinschaft. Diese
besinnliche Zeit finde ich, wenn ich mit meinen Freundinnen bei einem Glas Tee vor dem
Adventskranz sitze. Wir hören Weihnachtslieder oder lesen ab und zu die Weihnachtsgeschichte
aus einer Kinderbibel. Eine gute, gesegnete Weihnachtszeit.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Dass die inzwischen sehr gute Gemeinschaft mit der katholischen Kirche noch weiter ausgebaut
wird.

Ich bin Helga Heinze, 76 Jahre alt. Ich bin Bezirksfrau der Frauenhilfe und Mitglied im Besuchsdienst.

* 3

Was heißt es für dich, dass Jesus das „Licht der Welt“ ist?
Schon eine kleine Kerze hat in einem dunkeln Raum eine große Wirkung. Unsere Welt braucht Licht und Wärme. Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt!“ Bei IHM finden wir Orientierung, Liebe und Barmherzigkeit in einer „erbarmungslosen“ Welt.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Ich wünsche mir, dass wir als Christen SEIN Licht weitergeben – in ökumenischer Vielfalt. Gott schenkt Trost und Hoffnung! Wem aus unserer Nähe können wir SEIN Wort zusprechen?

Mein Name ist Sven Körber, 45 Jahre alt. Ich darf die Menschen in „Vollzeit“ begleiten, Kirche vor Ort ein Gesicht geben, Gottesdienste feiern und so gemeinsam mit vielen das Handeln Gottes in dieser Welt entdecken.

* 2

Wo erlebst du Gott in der Adventszeit besonders?
Ich lebe meinen Glauben für mich aus – im Herzen und mit meinen Gefühlen. Jeder Mensch, jede Religion muss Gott auf seine eigene Art lieben und vertrauen.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:

Dass alle Gemeindemitglieder gesund bleiben oder werden. Ein friedliches Weihnachten.


Mein Name ist Bernd Jaske, 52 Jahre alt. Ich bin Vorsitzender des Fördervereins.

* 1

Warum passt der Advent so gut in die dunkle Jahreszeit?
Weil uns die vier Adventskerzen zeigen, dass es in der Welt immer heller wird. Gott schickt seinen Sohn Jesus, der mit seinen guten Worten auch die Welt erhellen wird. Die Menschheit braucht diese Helligkeit für ihre Seelen.

Mein Wunsch für die Gemeinde oder für Balve:
Dass die Balver Bürger Augen für die Bedürftigkeit ihrer Nächsten haben. Dass das Miteinander gestärkt wird – egal ob arm oder reich. Vor Gott sind alle gleich. Man kann mit guten Worten Freude schenken.

Ich bin Dagmar Knepper, 68 Jahre alt, und nehme mit großer Freude an der Frauenhilfe teil.