Gospelgottesdienst am 07.10.2017 - ein gelungener Gottesdienst

"Jeder hat den Gospel in sich." 

So kann man kurz die Aussage von Pfarrer Hartmut Görler zusammenfassen, der den Gottesdienst am 07.10.2017 mit uns gefeiert hat. Und nicht nur den Gospel, sondern auch das Licht Gottes, wie der Kirchenchor St. Hubertus Ottfingen mit dem ersten Lied: "Let my light shine bright" so treffend zum Ausdruck brachte.

"Lobet den Herrn mit Euren Stimmen.."

Mit dieser Aufforderung leitete Pfr. Hartmut Görler dann kurz drauf auch schon zum nächsten Lied "Siyahamba - we are marching in the light of God." über.

 

"Manchmal, manchmal Gott fühle ich mich einsam, obwohl so viele Menschen um mich herum sind.... Nobody knows the trouble I have seen." betete Pfr. Hartmut Görler und der Chor antwortete mit "Nobody knows the trouble I have seen."

  

Mit dem Gebet: "Und wenn ich dann anfange zu singen, mitten in meiner Einsamkeit, mitten in meiner Unruhe, mitten in meinem Zweifel und mitten in meiner Angst, dann ist das wie Auferstehung. Dann darf ich neu anfangen. Dann darf ich endlich wieder leben. Dann darf ich, was so schwer auf meiner Seele lag, hinter mich lassen. Ja, Gott, in der Kraft der Auferstehung darf auch ich auferstehen, und in deinem Ja zum Leben darf ich mein kleines Leben bejahen. " leitete Pfr. Hartmut Görler gekonnt über zu: "We shall overcome"

Nach der Lesung aus Mose 2 Vers 15, in dem die Isrealiten dem Herrn ein Lied sangen, wurde die Gemeinde in den Gesang eingebunden. "I sing holy" wurde gemeinsam gesungen. 

In seiner Predigt ging Pfr. Hartmut Görler auf die Wechselfälle des Lebens ein, und wie diese das Lied, den Gospel in uns zum Klingen bringen. Die Predigt endete mit:

 "Aber Gott begleitet uns, sogar durch Lebenswüsten wie bei Miriam. Und Gott ist stärker als die Armeen aus Schrott und Neurosen, die auf uns einstürmen. Er ist da, an unserer Seite. Er klatscht mit uns vor Freude in die Hände und weint unsere Tränen. Er teilt unser Glück und unser Leid und kann sogar unsere Unruhe ertragen. Wenn wir das zu glauben wagen, dann fängt dieses Lied in uns an zu klingen, vielleicht melancholisch, vielleicht nachdenklich, vielleicht aber auch froh und beschwingt, wie Gospels halt so sind: das Lied von dem Gott, der uns nicht alleine lässt, das Lied von dem Gott, der uns kennt und liebt und uns segnet. Amen."

Um Gottes Hilfe im Alltag bat der Chor dann mit dem Lied: "Kumbayah my Lord"

Mit dem Lied "Für alle" beendete der Chor den Gottesdienst nach Vaterunser und Segen. 

Kaum war der letzte Ton verklungen, erhielten die Sänger stehende Ovationen von den Besuchern des Gottesdienstes. Und erst nach zwei Zugaben, Hallelujah von Cohen und Barbar Ann, wurde der Chor entlassen.

 

 

 

An dieser Stelle möchte das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön ausrichten:

* dem Chor, der mit viel Schwung und Freude extra neue Stücke eingeübt und die weite Fahrt auf sich genommen hat,

* dem Pfarrer Hartmut Görler, der am gleichen Tag noch eine Hochzeit geleitet hat und am nächsten Tag schwere Aufgaben in der eigenen Gemeinde erfüllen mußte,

* dem KMD Hans-Peter Springer, der trotz seiner Verpflichtung beim landeskirchlichen Kinderchortag in Dortmund spontan seine Bereitschaft zur Unterstützung des Chores bei zwei Stücken erklärt hat,

* allen fleißigen Helfern, die bei der Vorbereitung und Nachbereitung des Gottesdienstes so fleißig mit angepackt haben

 

Nach dem Gottesdienst blieben der Chor und ein Großteil der Gottesdienstbesucher noch eine Weile zusammen, um sich über den Gottesdienst auszutauschen. Einhellige Meinung: Ein toller Chor, ein toller Gottesdienst, dies sollte man wiederholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was für ein fantastischer Chor - Stimmen aus Süderländer und Westfalenpost

Der Kirchenchor Ottfingen unter der Leitung von Hubertus Schönauer

Ankündigung des Gospelgottesdienst in der Westfalenpost am 26.07.2017